Kaffee mit Milch und Stress 2014 Filmposter

Kaffee mit Milch und Stress

Wie gerne sieht man doch die misanthropischen Griesgrame auf der großen Leinwand. Ob es nun „Ein Mann namens Ove“ ist oder „About Schmidt“, die rüstigen Regenmacher sorgen bei ihrem Gegenüber für miese Laune und beim Zuschauer für zahlreiche Lacher. So auch der gute Alte, der hier so charismatisch von Antti Litja verkörpert wird. Diesmal basiert der Film auf einer Vorlage des Schriftstellers Tuomas Kyrö mit dem Originaltitel „Mielensäpahoittaja“ — übersetzt: „Der Mann, der sich über Dinge ärgert“.

Alle Vorkommnisse nach 1953 haben sich negativ auf die Existenz des Alten (Antti Litja) ausgewirkt. Männer bauten sich ihre Häuser, die Frauen umsorgten die Kinder und pflegten das traute Heim und die Autos waren noch für die Ewigkeit konstruiert. Schöne alte Zeit… Seine Frau liegt mittlerweile im Krankenhaus und als er selber stürzt, wird er kurzerhand seinem Sohn (Iikka Forss) und dessen Frau Liisa (Maria Perankoski) überantwortet und in die Großstadt abgeschoben. Dort wird er mit moderner Technologie konfrontiert, wie beispielsweise einer Mikrowelle oder Smartphones. Doch was ihn viel mehr stört, als das technische Einerlei, ist die Tatsache, dass der Sohn unter der Fuchtel seiner Frau steht, die das Geld nach Hause bringt und selbst beim Autofahren am Lenkrad sitzt. Ein Generationenkonflikt ist vorprogrammiert und schon bald treibt er das junge Paar zur Verzweiflung und Weißglut.

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