Body Electric

(Corpo Elétrico) Brasilien 2017 – 94 Min. – Regie: Marcelo Caetano. Mit Kelner Macêdo, Lucas Andrade, Welket Bungué u.a.
BodyEs sind glückliche Zeiten für queeres Kino. Nachdem mit „Eine fantastische Frau — Una Mujer Fantastica“ und zuletzt „God's Own Country“ zwei bewegende Dramen mit Anspruch über die Kinoleinwände flirrten, kommt jetzt mit „Body Electric“ ein weiterer Beitrag zum Queer-Cinema aus Brasilien raus. Handlungsort ist diesmal Sao Paolo in der Sommerzeit. Kurzweilig, charmant und mit Esprit!

zurück | Mehr darüber

Elias (Kelner Macêdo) ist als Assistent der Geschäftsführung einer sehr großen Schneiderei tätig. Auf seinen Schultern lastet eine Menge Verantwortung und er muss zusätzlich zahlreiche Überstunden schieben. Da der Sommer vor der Tür steht, herrscht auch noch permanenter Personalmangel in seinem Betrieb. Dennoch gelingt es ihm, nebenbei auch noch Zeit für sich und andere Dinge zu finden. Dazu gehört beispielsweise auch Cruising mit scharfen Typen, Feiern an den Stränden der Stadt oder das Pflegen seiner engen Freundschaft mit dem Kollegen Wellington (Lucas Andrade). Wellington, ebenfalls homosexuell, will viel lieber als Drag-Queen arbeiten und auf einer Bühne performen. Dass Elias sich anderweitig seine freien Stunden vertreibt, begeistert seine Vorgesetzten allerdings so ganz und gar nicht. Sie fordern von ihm einen unmittelbaren Stopp der außerberuflichen Aktivitäten. Er wird also vor die Entscheidung gestellt, ob er seine Vita der Karriere widmet, oder doch lieber den Freunden.