Mein Leben als Zucchini

Frankreich 2016 – 66 Min. – Europäischer Filmpreis 2016 als Bester Animationsfilm – Regie: Claude Barras.
MeinIn diesem französischen Animationsfilm muss eine Waise in ein Heim und sich dort mit anderen Pflegekindern arrangieren. Basierend auf dem Buch „Autobiographie d'une courgette“ von Gilles Paris, wird eine anrührende und visuell sehr originelle Geschichte über Außenseitertum erzählt. Seine Premiere feierte der Film 2016 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes und wurde dieses Jahr bereits für einen Golden Globe als bester Animationsfilm nominiert.

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Der neunjährige Junge Zucchini führt kein einfaches Leben. Er wächst bei seiner alkoholkranken Mutter auf, die ihn regelmäßig malträtiert. Nach ihrem plötzlichen Tod findet Zucchini im fürsorglichen Polizisten Raymond einen Freund, der ihn einem Kinderheim überantwortet. Dort wacht Madame Papineau über ihre Zöglinge und versucht, sie auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Aller Anfang ist jedoch schwer und die Eingewöhnung in sein neues Zuhause fällt Zucchini nicht leicht. Auch die anderen Kinder, beispielsweise der freche Simon oder die schüchterne Alice, haben viel durchmachen müssen. Als schließlich die junge Camille zu den Kindern dazu stößt, findet Zucchini nicht nur eine neue Freundin, sondern auch seine erste Liebe. Doch dann tritt die Tante von Camille auf den Plan, will sie unter ihre Fittiche nehmen und droht damit den Freundeskreis auseinanderzureißen. So liebevoll gestaltet und berührend, fällt es schwer, diesen Film nicht augenblicklich ins Herz zu schließen.