Ryans Tochter

(Ryan's Daughter) Grobritannien 1970 - 189 Min. - Musik: Maurice Jarre - Kamera (in Super Panavison 70, Farbe Technicolor): Frederik A. Young - Regie: David Lean. Mit Robert Mitchum, Sarah Miles, Tevor Howard, John Mills, Barry Foster, Leo McKern u.a.
RyansDer Film ist eine lose Adaption von Gustave Flauberts „Madame Bovary“ und erzählt vor dem Hintergrund des irischen Aufstandes von 1916 (Osteraufstand) die Geschichte der Rosy Ryan aus dem (fiktiven) Dorf Kirrary im Südwesten Irlands. Nach "Die Brücke am Kwai", "Lawrence von Arabien" und "Doktor Schiwago" war "Ryans Tochter" das vierte Epos von David Lean. Der Film erhielt viele negative Kritiken, gewann am Ende jedoch zwei Oscars. Die negativen Reaktionen sollen es (glaubt man gewissen Quellen) auch gewesen sein, die Lean dazu veranlasst haben, vierzehn Jahre lang (bis zu "Reise nach Indien") keinen Film mehr zu drehen. Heute sprechen Kritiker von einem übersehenen Meisterwerk.