Blanka

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Blanka - 2015 Filmposter

Die elternlose Blanka ist taffer und cleverer als alle anderen Kids, die mit ihr auf der Straße leben. Doch erst durch die Bekanntschaft mit einem Straßenmusiker findet sie heraus, dass es für sie vielleicht noch mehr geben könnte als Klauen, Betteln und den täglichen Kampf ums Überleben. Respekt: Kohki Hasei macht aus dem Schicksal eines Straßenkindes in Manila eine spannende Geschichte, die von Mut und Optimismus handelt. Ohne Rührseligkeit und dennoch mit viel Herzlichkeit ist ihm ein Film gelungen, der kleine und große Cineasten anspricht.

Blanka ist ein Waisenkind von vielen, die sich in den Straßen von Manila irgendwie durchschlagen. Sie leben von der Hand in den Mund, verdienen sich mit Bettelei oder Hehlerei ein paar Pesos, sie stehlen Lebensmittel oder auch mal Geldbörsen. Aber Blanka ist die Beste: Gegen sie haben nicht mal die Jungs von der Gang eine Chance, denn Blanka ist stärker, gewitzter, schneller und geschickter als alle anderen. Souverän managt sie ihren eigentlich trostlosen Alltag und träumt davon, sich eine Mutter zu kaufen. Ihr Zuhause ist ein großer Karton, den sie sich ein bisschen hergerichtet hat. Eines Tages lernt sie den blinden Musiker Peter kennen. Der ältere Mann erregt Blankas Aufmerksamkeit, weil er so schön Gitarre spielt, und bald stellt Peter fest, dass seine Einnahmen sich vervielfachen, wenn die kleine Blanka beim Publikum das Geld einsammelt. Er bringt Blanka das Singen bei, und schon bald treten sie für eine ziemlich anständige Gage gemeinsam in einem Restaurant auf. Doch sie werden zu Opfern einer Intrige, ihre Wege trennen sich, und erst als er nicht mehr da ist, wird Blanka klar, wie wichtig ihr Peter war.

Quelle: Gaby Sikorsky für Programmkino.de

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