Blinded by the Light

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Blinded by the Light - 2018 Filmposter
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Die Regisseurin Gurinder Chadha, die bereits mit „Kick it like Beckham“ (2002) einen internationalen Erfolg verbuchen konnte, widmet sich auch in ihrem neuen Film den Irrungen, Wirrungen eines britischen Teenagers pakistanischer Abstammung, der in einen transkulturellen Konflikt mit seinen Eltern gerät. Herausgekommen ist dabei ein sehr bezaubernder, überaus origineller Coming-of-Age-Film mit intelligentem Humor, der das Zeug zum neuen Genre-Klassiker hat.

Großbritannien im Jahr 1987: Die Iron Lady Margaret Thatcher ist gerade an der Macht. Es herrscht Unruhe auf dem Eiland, sowohl in wirtschaftlicher als auch in ethnischer Hinsicht. In dieser Turbulenz wächst der verträumte Javed (Viveik Kalra) auf, dessen Eltern einst aus Pakistan ins englische Luton ausgewandert sind. Seine schriftstellerischen Ambitionen, von den Eltern kritisch beäugt, helfen ihm dabei, der Intoleranz zu entfliehen, der er Tag für Tag auf den Straßen seiner Stadt ausgesetzt ist. Doch auch die konservativen Vorstellungen seines Vaters (Kulvinder Ghir) machen ihm zu schaffen. Der innerfamiliäre Konflikt spitzt sich zu, als Javed die Musik Bruce Springsteens für sich entdeckt. In den Liedern und Texten erkennt er Parallelen zum eigenen Leben in der Arbeiterschicht. Die Folge ist ein regelrechter Befreiungsschlag: Endlich findet er Worte, um seine Gefühle in Sprache zu fassen. Außerordentlich charmante Darsteller und der verspielte Erzählstil machen dieses bittersüße Jugend-Porträt zum sehr berührenden Erlebnis: ein echtes Kleinod!