Come un gatto in tangenziale - Ritorno a Coccia di MortoWie eine Katze auf der Autobahn - Die Rückkehr

Infos Vorführungen

COME UN GATTO IN TANGENZIALE - RITORNO A COCCIA DI MORTO - 2022

Festival 

25. Cinema Italia - Tournee

Bambi
Fr30.09.2221:30

10,00 €/8,00 €
Normal / Gildepass

Festival 

25. Cinema Italia - Tournee

Bambi
Sa01.10.2219:00

10,00 €/8,00 €
Normal / Gildepass

Informationen

Monica und Giovanni sind zurück! Wir erinnern uns: der feinsinnige Intellektuelle und die prollige Vorstadtmadam waren in der Erfolgskomödie Come un gatto in tangenziale/Wie eine Katze auf der Autobahn (Cinema Italia 2018) auf spektakuläre Weise aneinandergeraten. Jetzt gibt es neuen Stress: Monica wird verhaftet, weil ihre kleptomanischen Zwillingsschwestern Diebesgut bei ihr versteckt haben. Giovanni gelingt es, sie aus dem Knast zu holen und ihre Strafe in gemeinnützige Arbeit in einer anderen Gemeinde umzuwandeln. Dummerweise liegt Monicas neues Wirkungsfeld genau neben dem schicken Kulturzentrum, das Giovanni in Kürze eröffnen will. Genauso lustig und turbulent wie der erste Teil. Paola Cortellesi und Antonio Albanese sind wieder in Hochform, und der neue Film wurde in Italien verdientermaßen zum absoluten Kassenknüller.

In dieser Fortsetzung von Come un gatto in tangenziale trifft Riccardo Milani eine mutige Entscheidung: Er begnügt sich nicht damit, das Schema des Vorgängerfilms zu wiederholen, obwohl dieser ein Kassenerfolg war, sondern arbeitet daran, die Geschichten und Charaktere zu vertiefen, die Handlung mit Nebenfiguren anzureichern und sich gelegentlich einen kritischen Seitenhieb zu erlauben. Das zentrale Thema sowohl des ersten als auch des zweiten Films ist die Kluft zwischen einer linken Elite, die zwar große Reden schwingt, aber die Volksmassen, an die sie sich wendet, nicht wirklich kennt (und von oben herab behandelt), und den städtischen Randgebieten, die sowohl wirtschaftlich als auch kulturell verfallen sind. Hier arbeitet der Regisseur zusammen mit seinem Team von Drehbuchautoren an einer besseren Balance dessen, was im ersten Film vielleicht eher wie eine Karikatur wirkte. Auch die neuen Nebenfiguren sind eine Bereicherung: ein Priester, der sich zum Wohle der Gemeinschaft die Hände schmutzig macht; ein Ex-Ehemann, der mit Kleinkriminellen umzugehen weiß, weil er im Grunde einer von ihnen ist; eine Ex-Ehefrau, die im ersten Film auf die Rolle des versnobten Dummchens beschränkt war und nun andere Farben annimmt.
Paola Casella, www.mymovies.it

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