Das Geheimnis der grünen Stecknadel

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Das Geheimnis der grünen Stecknadel - 1972 Filmposter
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Ein durchaus stilprägendes Werk, das den vielen noch folgenden Gialli den Weg geebnet hat. Filmecho hat das seinerzeit schon sehr gut erkannt: "Das Unbehagliche an diesem hart inszenierten Krimi ist dessen Vermischung mit spekulativem Sex.“ (Filmecho, 19/1972)

Bis zum letzten Tropfen wurde der Erfolg der Edgar-Wallace-Filme von den deutschen Produzenten ausgewrungen und Anfang der 1970er-Jahre hat eine ordentliche gelbe Dusche das letzte bisschen Schwarzweiß weggespült. Mit „Das Geheimnis der grünen Stecknadel“ verabschiedet sich dann auch auch der inzwischen in Würde ergraute „Blacky“ Fuchsberger im vorletzten „echten“ Edgar-Wallace-Film von der Reihe. Der schnieke Kommissar vergangener Tage ist erwachsen geworden und hat sich „Schulmädchen-Report“ im Kino angeschaut. Die Zeiten der in Nebel gehüllten Andeutungen sind endgültig vorbei und der geneigte Zuschauer fordert härtere Kost. Der italienische Regisseur Massimo Dallamano weiß das nur zu gut und bittet mit scharfen Messern und dicken Möpsen in prächtiger Farbigkeit und zur Musik Ennio Morricones zum Tanz.