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VorschauSTART | 26.03.2020

Der letzte Mieter

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Der letzte Mieter - 2020 Filmposter
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Wohnraum in deutschen Städten ist knapp und teuer. Vor allem unsere Hauptstadt Berlin ist betroffen von exorbitant in die Höhe schießenden Preisen und Gentrifizierung. Gerade tritt die umstrittene Mietbremse in Kraft, da bringt Gregor Erler eine Sozialkritik in Form eines Spielfilms in die Kinos, der nicht nur ein gediegener Thriller, sondern auch ein zynischer Kommentar zur aktuellen Mietraumdebatte ist. Kompromisslos und packend inszeniert er Genrekino, wie man es schon lange nicht mehr aus der deutschen Filmlandschaft gesehen hat.

Reihenweise werden Häuser in Berlin saniert. Mieter müssen platzmachen, weil sie sich die aufpolierten Wohnungen nicht mehr leisten können. Auch in einer schon schicken getrimmten Berliner Wohngegend soll das letzte unsanierte Haus endlich geräumt werden. Die alten Mieter werden peu a peu in Sozialunterkünfte verfrachtet. Aber der alte Dietmar (Wolfgang Packhäuser) denkt nicht daran, sich ausquartieren zu lassen. Er bleibt stur, schließlich hat er den größten Teil seines Lebens in seinen vier Wänden verbracht. Selbst sein Sohn Tobias (Matthias Ziesing), der derzeit für die Immobilienfirma als Klempner arbeitet, kann den Vater nicht zum Auszug bewegen. Als er seinem Vater vergessene Medikamente bringen will, befindet sich zufälligerweise auch der Makler Franke (Moritz Heidelbach) in der Wohnung. Die Situation spannt sich rapide an und plötzlich eskaliert sie, zumal plötzlich auch die noch relativ unerfahrene Polizistin Shirin (Pegah Ferydoni) vor der Tür steht.