Die Nacht der Nächte

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Die Nacht der Nächte - 2017 Filmposter

In sehr eindringlichen Portraits erzählen die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli von vier Paaren in Deutschland, Japan, Indien und den USA, die jeweils seit mehr als 50 Jahren gemeinsam durchs Leben gehen. Nach ihrem großen „Almanya“-Erfolg gelingt den beiden Regisseurinnen nun eine Dokumentation über das Leben und die Liebe von großer Aufrichtigkeit, in der sich beschwingte Leichtigkeit und bisweilen anrührende Traurigkeit die Waage halten.

50 Jahre oder länger verheiratet zu sein oder in einer lebenslangen Beziehung zueinander zu stehen – das wirkt heutzutage nahezu unglaublich. Im Zeitalter der „Lebensabschnittspartnerschaften“ und boomender Dating-Plattformen scheint das Versprechen „in guten wie in schlechten Zeiten“ nicht mehr viel wert. In der Generation heutiger Großeltern war das noch ganz anders: Wer in den 1950er oder frühen 1960er Jahren geheiratet hat, für den war eine Scheidung ein fast undenkbarer letzter Ausweg. Wie aber gelingt es, ein Leben lang miteinander auszukommen? Höhen und Tiefen gemeinsam zu durchschreiten, Seite an Seite? Diese Fragen haben die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli („Almanya – Willkommen in Deutschland“) umgetrieben. Auf der Suche nach Antworten haben sie vier Paare in Deutschland, Japan, Indien und den USA gefunden, die seit über fünf Jahrzehnten zusammenhalten. Vier Paare, die aus sehr unterschiedlichen kulturellen und sozialen Kontexten stammen, die aber ihre lebenslange Sorge füreinander verbindet.

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