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Die perfekte Ehefrau

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Die perfekte Ehefrau - 2020 Poster
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Der Film spielt an einem Scheideweg der französischen Geschichte, im Mai 1968, als die feministische Bewegung Fahrt aufnahm. Ihr gegenüber steht ein Internat für junge Frauen, die darauf vorbereitet werden, für ihre künftigen Männer die perfekte Ehefrau zu sein. Doch die bedingungslose Hingabe, die das erfordert, wollen diese Mädchen nicht mehr leisten. Das Geschäftsmodell der Schulleiterin gerät ins Wanken, und das umso mehr, weil ihr Mann einen Berg an Schulden hinterlassen hat und der Bankrott droht.

Eine Haushaltsschule in der französischen Provinz im Jahr 1968: Paulette Van der Beck (Juliette Binoche) leitet die Schule, um die Finanzen kümmert sich ihr Mann Robert. Doch als der unerwartet verstirbt, muss sich Paulette mit etwas befassen, was Frauen eigentlich nichts angeht: die Finanzen. Um das Geschäft kümmerte sich ihr Mann, aber der war nicht erfolgreich und hinterlässt einen Berg an Schulden. Paulette könnte alles verlieren, während die Welt um sie herum im Wandel ist, denn aus Paris erreichen feministische Ideen auch die Mädchen in der Provinz. Einfach nur Ehefrau will kaum noch eine sein… Aus heutiger Sicht kann man sich kaum vorstellen, dass dieser unterwürfige Platz der Frau, wie er hier gezeigt wird, einmal echter Standard war. Daraus bezieht die Komödie „Die perfekte Ehefrau“ ihren Humor. Schon die erste Szene, als Binoches Figur die Regeln für die perfekte Ehefrau zitiert, ist ihrer Extremität wegen vergnüglich, weil sie den Blick auf etwas offenlegt, das gerade mal ein gutes halbes Jahrhundert her ist. //PROGRAMMKINO.DE

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