Die Taschendiebin

Cannes 2016

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Die Taschendiebin - 2016 Filmposter
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Park Chan-wooks neuester Film ist die Adaption eines britischen Romans, den er ins Korea der 30er Jahre verlegt und als erotischen Thriller voller überraschender Wendungen präsentiert: Das Waisenmädchen Sookee wird als Zofe ins Haus der reichen Erbin Lady Hideko geschickt. Dort soll sie dafür sorgen, dass Hideko sich in den Richtigen verliebt, in den Grafen, der in Wahrheit Sookees Komplize und ein Heiratsschwindler ist. Doch Sookee verliebt sich in Hideko.

Nach „Oldboy“ und „Stoker“ ist Park Chan-wook wieder ein visuell berauschendes Kinoerlebnis gelungen, das wunderbar ästhetische Bilder von magischer Anziehungskraft bietet: Sookee (Kim Tae-ri) ist schön wie ein Bild, ein zartes Mädchen mit unschuldigen Rehaugen. Doch der erste Anschein ist trügerisch, denn Sookee ist eine ausgebildete Taschendiebin und zu allem bereit. So wird sie zur Helfershelferin bei einem teuflischen Plan: Sie soll als Kammerzofe in der Villa des exzentrischen Millionärs Kouzouki (Jo Jin-woong) das Vertrauen seiner Nichte Hideko (Kim Min-hee) erschleichen und alles dafür tun, dass Hideko sich in den Heiratsschwindler Fujiwara (Ha Jung-woo) verliebt. Nach der Hochzeit soll Hideko unter einem Vorwand für wahnsinnig erklärt werden und in der Psychiatrie verschwinden. Als Belohnung winkt Sookee Hidekos gesamter Schmuck. Doch dann verliebt sich Sookee in Hideko, und aus dem Plan entwickelt sich ein gefährliches Intrigenspiel, in dem es schließlich um Leben oder Tod geht.

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