Familia sumergidaDie untergegangene Familie

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Kino aus Argentinien: Nach einem unterwarteten Trauerfall ändert sich für Marcela alles. Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen erscheinen ihr brüchig und fremd. Und ihr eigenes Leben sieht sie zunehmend kritischer. Unerwartete Sichtweisen eröffnen ihr indes die Gespräche mit Verwandten aus einer anderen Dimension. Das surreale, dem magischen Realismus verpflichtete Drama „Familia Sumergida“ zeigt eine Frau bei der Verarbeitung eines persönlichen Traumas. Das assoziative, kammerspielartige Werk ist nicht immer leicht zu durchschauen, überzeugt aber durch das nachdrückliche Spiel der Hauptdarstellerin.

Als Rina stirbt, ist für ihre Schwester Marcela (Mercedes Morán) nichts mehr wie zuvor. Bislang hatte die verheiratete Mutter dreier Kinder ihr Leben gut im Griff, doch dieser Todesfall ändert alles. Sie zieht sich zunehmend in ihre eigene Welt zurück und taucht in längst vergessen geglaubte Erinnerungen ab, als sie die Wohnung ihrer Schwester in Buenos Aires auflöst. Kleidung, Möbel, Pflanzen, Fotos und alte Briefe – überall stößt Marcela auf persönliche Gegenstände, die sie in die Vergangenheit zurückversetzen. Vergangenes und Gegenwärtiges verschwimmen. Doch damit nicht genug. Marcelas Gefühlswelt steht eines Tages Kopf, als sie Nacho (Esteban Bigliardi) kennenlernt. Auch der Bekannte ihrer Tochter lebt in einer Art Schwebezustand. Langsam nähern sich die Beiden an.

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