VorschauSTART | 31.01.2019

Green BookEine besondere Freundschaft

AWARDS: Filmfest Toronto 2018

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Green Book - 2018 Filmposter

Silvester-Premiere 

Am 31.12. um 20.30 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) im Atelier. Der Eintritt beträgt 14 / 12 €, der Vorverkauf startet am Mittwoch 28.11. im Atelier. Nach dem Film gegen 23.30 Uhr feiern wir mit Ihnen und einem Glas Sekt das Neue Jahr.

Informationen

Von den großen europäischen Festivals übersehen, feierte “Green Book” im September in Toronto seine Weltpremiere und wird wohl als Außenseiter im Schatten von “A Star is Born” und “Aufbruch zum Mond” ins Oscar-Rennen gehen. Aber vielleicht gelingt ihm ja so ein Überraschungserfolg, wie seinerzeit “Moonlight”.

Er spielt im New York des Jahres 1962, wo sich der Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen) als Türsteher in diversen Clubs eine Namen für die besonders schweren Fälle gemacht hat. Denn keiner löst Konflikte so nachhaltig wie Tony. Dazu setzt er Gewalt nur als letztes Mittel, dann aber gezielt und effizient ein. Als sein Club eines Tages schließen muss, ist er arbeitslos und für seine meist kriminellen Freunde will er nicht arbeiten. Da kommt ihm das Angebot einer Plattenfirma ganz recht. Er soll Dr. Don Shirley (Mahershala Ali), einen begnadeten Klavier-Virtuosen, auf einer Tour quer durch die USA bis in die Südstaaten begleiten.

Problem: Dr. Shirley ist nicht nur ungemein klug und steinreich, sondern auch dunkelhäutig. Letzteres gefällt Tony gar nicht, doch einen schwarzen Pianisten durch die Südstaaten zu chauffieren fordert ihn auch heraus, denn dieser Job riecht nach jeder Menge Ärger und in Sachen Ärger ist Tony Profi. So machen sich die beiden auf zu einer Reise, auf der sie zunächst aneinander geraten bis der Druck von außen so groß wird, dass sie ihn nur gemeinsam bewältigen können.

In einer ungemein unterhaltenden Art inszeniert Regisseur Peter Farelly diesen Cultur Clash, setzt das so ungleiche Paar Anfeindungen aus, die sie schließlich zu ziemlich besten Freunden werden lassen und arbeitet ganz nebenbei den ganz alltäglichen latenten Rassismus auf, wie er teils heute noch zu finden ist.