Ab kommenden Montag, den 2.11.2020 schließen die Düsseldorfer Filmkunstkinos gemäß den aktuell verhängten Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus ihre Pforten für den Monat November. Weitere Hinweise

I Am Greta

AWARDS: Venedig 2020

Infos Vorführungen

I Am Greta - 2020 Filmposter
Vorführungen
Bambi
  • Fr30.10.
  • Sa31.10.
  • So01.11.
  • Mo02.11.
  • Di03.11.
  • Mi04.11.
  • Do05.11.
  • Fr06.11.
  • Sa07.11.
  • So08.11.
  • Mo09.11.
  • Di10.11.
Informationen

Vor gut zwei Jahren setzte sich die damals 15-jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg erstmals an einem Freitag - statt in die Schule zu gehen - allein mit einem handgeschriebenen Schild "Skolstrejk för klimatet" vor das schwedische Parlament, um damit stärkere Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Ein halbes Jahr später spricht sie vor der UN-Klimakonferenz in Katowice und setzt damit eine weltweite Bewegung in Gang.

Unter dem Titel „Fridays for Future“ findet der Teenager immer mehr Nachahmer und Unterstützer und wird schließlich zur Ikone der Klimaaktivisten weltweit. Sie spricht vor Länderparlamenten und trifft Berühmtheiten wie Arnold Schwarzenegger oder den Papst. Eher zufällig fast immer von Anfang an dabei: ihr Landsmann Nathan Grossmann, ein Kameramann, der von Freunden der Familie Thunberg einen Hinweis auf die Aktion im Sommer 2018 bekommen hatte und eigentlich nur eine kurze Reportage drehen wollte. Schnell wird ihm die Dynamik bewusst, die Gretas Aktionen vor allem auch in den sozialen Netzwerken auslöst – und bleibt dran. Er reist mit Greta und ihrem Vater um die Welt und kann so auch einige intime Momente einfangen. Der Ausflug ins Private bleibt zwar weitgehend an der Oberfläche und behandelt keine allzu tiefgründigen Fragen, dennoch überzeugt die Doku mit ihrem ruhigen, auch die inneren Zusammenhänge in den Blick nehmenden Erzählstil, der in angenehmen Kontrast steht zu den kurzlebigen Schlaglichtern der Social Media Welt.