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Inna de YardThe Soul of Jamaica

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Inna de Yard - 2018 Filmposter
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In einem Haus an den Hängen der jamaikanischen Hauptstadt Kingston treffen sich die legendärsten Stimmen des Reggaes, um in einer Jam-Session ein neues Album aufzunehmen, aber auch zu den Wurzeln zurückzukehren. Ohne Tonstudio, ohne großes Planen, einfach, indem man loslegt und der Musik und dem Gefühl freien Lauf lässt. Im Garten, eben „Inna de Yard“, entsteht ein Unplugged-Album, das von den Höhen und Tiefen des Reggaes zeugt. Regisseur Peter Webber offenbart Interessantes über eine Musikrichtung, aber auch die Kultur, die dahinter steckt.

Sie sind die Größen des Reggaes: Ken Boothe, Winston McAnuff, Kiddus I und Cedric Myton, die sich nicht nur auf eine Tournee – ihre vielleicht letzte – vorbereiten, sondern an einem neuen Album arbeiten, das den Namen „The Soul of Jamaica“ trägt und zu den Wurzeln dessen zurückkehren soll, mit dem sie in den 1970er Jahren auch weltweit erfolgreich waren. Dass mit dem Ruhm nicht automatisch auch Reichtum kam, zeigt diese Dokumentation nebenher und dringt auch tief ins Leben und Denken dieser musikalischen Größen vor. Man erlebt jeden dieser Sänger dabei, wie er seinen größten Hit noch einmal vorträgt – für das Album und auf der Tournee. Es geht aber auch um ihre Philosophie. Um das, was hinter dem Reggae steckt, um die Sprache dieser Nation, wie es jemand in diesem Film so schön sagt. Um Liebe, die das Zentrum des Reggaes ist. Um Jamaika selbst und die Kultur, die diese Musik hervorgebracht hat.