Syrien. Ein Land ohne Krieg

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Syrien. Ein Land ohne Krieg 2018

Syrien ist ein reiches Land. Historisch, kulturell, menschlich. Stets war es ein Scharnier zwischen Orient und Okzident, eine Durchgangsregion für den Fernhandel an der Weihrauch- und Seidenstraße. Zahlreiche Völker und Religionen haben ihre Spuren hinterlassen und das Gebiet zu einem der schönsten, bedeutendsten Kulturräume der Welt gemacht.

Die Fotoreportage lenkt unseren Blick auf das Land und seine Menschen, mit ausdrucksstarken Bildern des Fotojournalisten Lutz Jäkel, die in den Jahren vor Ausbruch des Krieges entstanden sind. Zu sehen sind Fotografien, die den Alltag vor 2011 zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet und isst, betet, raucht, diskutiert, feiert. Ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie.

In einem Zeitraum von 20 Jahren reist der Fotojournalist, Autor und Islamwissenschaftler immer wieder nach Syrien – bis zum Ausbruch der Unruhen und Aufstände im März 2011. Die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, Wohnhäuser, Straßenzüge, dichte Wälder – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges unwiederbringlich zerstört. Lutz Jäkel zeigt in seiner Live-Reportage Syriens Schönheit zeitlos und lebendig, belegt die Einzigartigkeit dieser Region, zeugt von herzlichen Begegnungen, kultureller Fülle, einem meist friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Eindrucksvoll dokumentieren seine Fotos den Alltag bis 2011, zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet, betet, diskutiert und feiert. Die Erzählungen beschwören den Duft von getrockneten Kräutern im Suq, die ausgelassene Geräuschkulisse eines geselligen Abends und den zarten Wind, der über die Gipfel eines Berges streicht.

Voller Wärme berichten außerdem in dieser Live-Reportage Syrer, Deutsch-Syrer und Deutsche in Videos von ihrem Syrien, lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die geprägt sind von Fröhlichkeit und Wehmut, Betroffenheit und Trauer. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie.

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Veranstaltet von Fotografie Berti Kamps (DGPh) in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Düsseldorf e. V. und Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf e. V. , gefördert durch den Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Begrüßung Andreas Hennig, Sprecher des Eine-Welt-Beirates der Landeshauptstadt Düsseldorf

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