Ab kommenden Montag, den 2.11.2020 schließen die Düsseldorfer Filmkunstkinos gemäß den aktuell verhängten Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus ihre Pforten für den Monat November. Weitere Hinweise
VorschauSTART | 26.11.2020

Was geschah mit Bus 670?

Infos Vorführungen

Was geschah mit Bus 670? - 2020 Filmposter
Informationen

Eine starke Handlung, die von Minute zu Minute mehr an Kraft gewinnt – bis zum schockierenden Ende. Eine Mutter reist ihrem vermissten Sohn hinterher. Er verschwand auf dem Weg von Mexiko in die USA, und sie folgt seinen Spuren, hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung, ein Lebenszeichen von ihm zu finden und der Befürchtung, mit seinem Tod konfrontiert zu werden. Der Debütfilm von Fernanda Valadez ist eine intensive Erfahrung, die erst nach und nach ihre volle Wirkung entfaltet: ein Drama mit Thriller-Qualität, inhaltlich und visuell sehr beeindruckend – allerfeinste Filmkunst mit einem hochpolitischen Hintergrund.

Viele junge Leute sind verschwunden – so auch Jésus, Magdalenas Sohn, eigentlich noch ein Kind. Vor einiger Zeit verließ er mit seinem besten Freund Rigo das Dörfchen in Zentral-Mexiko, um in die USA zu gehen, in ein besseres Leben. Rigos Leiche wird gefunden, doch von Jésus fehlt jede Spur. Er stieg mit Rigo in den Bus 670, von dort kam das letzte Lebenszeichen der beiden. So beschließt Magdalena, Jésus zu suchen. Sie macht sich auf die beschwerliche Reise in den Norden Mexikos, der Todeszone genannt wird. Sie trifft eine andere Mutter, die ihr Schicksal teilt. Von ihr bekommt sie wertvolle Tipps. Magdalena gibt eine Blutprobe ab, mit der die Identifikation von Toten erleichtert wird. Und sie bekommt Kontakt zu Leuten, die möglicherweise etwas über ihren Sohn wissen könnten.