Die Filmreihe

50 Jahre Monty Python

Vorführungen

Ziemlich genau vor 50 Jahren, am 5. Oktober 1969, strahlte die britische BBC die erste Folge einer neuen Fernseh-Comedy-Show aus, die formal und inhaltlich neue Maßstäbe setzte: „Monty Python‘s Flying Circus“ war absurd, böse und hintersinnig wie nichts zuvor. So ziemlich alles, was der britischen und westlichen Welt heilig war, wurde hier mit hemmungsloser Direktheit aufs Korn genommen, Autoritäten und die öffentliche Ordnung bekamen ihr Fett weg und in Sachen Sex und Gewalt wurde ständig mit der Grenze des sogenannten guten Geschmacks gespielt. Selbst die bewährte Dramaturgie eines in sich geschlossenen Sketches wurde über Bord geworfen, so dass der geneigte Zuschauer wirklich nie wusste, was ihn als nächstes erwartet.

Hinter der Show und dem fiktiven Namen Monty Python steckten die fünf Briten Eric Idle, John Cleese, Michael Palin, Graham Chapman, Terry Jones und der Amerikaner Terry Gilliam, die alles selber schrieben, spielten und Regie führten und deren Schaffen weit über den „Flying Circus“ hinausgehen sollte. Bereits 1971 wurden die besten ihrer Sketche unter dem Titel „Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft“ zusammengefasst ins Kino gebracht, danach produzierten sie drei gemeinsame Spielfilme direkt fürs Kino, bevor fast jeder von ihnen auf eigene Faust u.a. auch eine Filmkarriere machte. Bis heute nennen viele internationale Komiker die Truppe, die sich als solche 1989 offiziell auflöste, als Vorbild, mit „Spam“ ist sogar ein Begriff aus einem Python-Sketch in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen und überhaupt ist nichts mehr wie es war, bevor die Pythons kamen.

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