Die Filmreihe

MitternachtskinoAlien Invasion

Vorführungen

Die Geschichte der Geschichten über einen Angriff aus dem All ist fast so lang wie die der Science-Fiction selbst. Sie beginnt mit H.G. Wells‘ Roman „Krieg der Welten“ (1898) mit einer klassischen Invasion dreibeiniger Kampfmaschinen vom Mars, führt über die legendäre Hörspielbearbeitung desselben durch Orson Welles in den Dreißigern, die – so will es die Legende – eine Massenpanik auslöste, weil viele Radiohörer sie für bare Münze nahmen, und gipfelt in einer ersten wahren Blüte in den amerikanischen Autokino-Horrorstreifen der Fünfzigerjahre. Hier gab es die Besucher vom Mars, Jupiter oder der Venus zum ersten Mal zu sehen (in legendären Filmen wie „Das Ding aus einer anderen Welt“ oder „Der Tag, an dem die Erde stillstand“) und, so unterschiedlich sie auch aussahen, gemeinsam hatten sie eine zumeist durchaus schlechte Absicht. In den Sechziger- und Siebzigerjahren wurde das Thema etwas komplexer beleuchtet. Historische Ereignisse wie die Mondlandung 1969 entfachten ein neues, ernstgemeinteres Interesse am Thema und brachten philosophischere und/oder realistischere Entwürfe in die Kinos und Buchhandlungen als je zuvor (wie etwa Kubricks „2001“ oder Michael Crichtons „Andromeda“). Der Außerirdische war zwar nicht mehr von Natur aus böse, seine Andersartigkeit stellte aber durchaus immer noch eine ernstzunehmende Bedrohung dar… Bis heute lässt die Frage, wie außerirdisches Leben aussehen könnte, den Menschen nicht los. Zwar ist ihm – soweit wir wissen – noch keins begegnet, es scheint aber nur noch eine Frage der Zeit.

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