Im Palais am Funkturm in Berlin fand am 29. Mai 2026 die 76. Verleihung des Deutschen Filmpreises statt. Die über 2300 Mitglieder der Deutschen Filmakademie stimmten über die Nominierungen in 17 Kategorien ab und wahlten den Film IN DIE SONNE SCHAUEN von Mascha Schilinski zum überragenden Sieger des Abends. Mit zehn Lolas fand die Erfolgsreise dieses Ausnahmefilms, die vor einem Jahr mit dem Jurypreis auf dem Filmfest in Cannes begann, und über den Europäischen Filmpreis, bei dem er acht mal nominiert war, nun mit der goldenen Lola ein ruhmreiches Ende.
Die Silberne Lola ging an GELBE BRIEFE, der bereits Anfang des Jahres den Goldenen Bären auf der Berlinale gewann und auch für die Beste Fimmusik ausgezeichnet wurde.
Die Bronzene Lola ging an ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE von Simon Verhoeven, der Sohn von Senta Berger, der darauf hinwies, dass seine Mutter im Alter von 85 Jahren zum allerersten Mal für einen Deutschen Filmpreis nominiert war und ihn glücklicherweise auch bekommen hat.
Außerdem gewann Sabine Lidls einfühlsames Schriftstellerin- und Frauenporträt SIRI HUSTVEDT die Lola für den besten Dokumentarfilm. Sophie Auster, die Tochter der Porträtierten, war extra aus New York angereist und sang ein Lied zum Gedenken an ihren im letzten Jahr verstorbenen Vater Paul Auster.
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