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1939 wollen jüdische Menschen auf der Flucht mit der St. Louis, einem Kreuzfahrtschiff der Hapag, nach Kuba gelangen – doch Kuba lässt die Geflüchteten trotz ihrer Visa nicht an Land. Eine Odyssee beginnt.

Pauls Großvater Paul war mit seiner jüdischen Frau Elsa und seinem Sohn Georg auf der St. Louis. Paul möchte über diesen Mann und seine Flucht einen Film machen. Als er nicht genug Geld auftreibt, entscheidet er sich ein Theaterstück zu inszenieren. Er vereint um sich eine bunte Truppe von Schauspielern und beginnt mit den Proben.

Einer der Schauspieler, Moah, holt aus der nahe gelegenen Flüchtlingsunterkunft afrikanische Migranten, um dem Stück mehr Aktualität zu verpassen – sie sollen als jüdische Flüchtlingskomparsen mitmachen. Plötzlich ist der Theaterraum selber ein Ort der Begegnung — wo alle Fragen verhandelt werden, die auch in der Fluchtgeschichte der St. Louis eine Rolle spielen:

Wie groß ist menschliches Mitgefühl? Wie tolerant sind wir mit Fremden? Können wir humanitär handeln und teilen? Wie entsteht Rassismus?