Rienzi
Deutschland | 2026 | FSK TBA

Bayreuther Festspiele 2026
zeitversetzte Liveübertragung der Neuinszenierung
Am 26. Juli 2026 übertragen die Bayreuther Festspiele die Premiere von Richard Wagners Oper „Rienzi“ live aus dem Festspielhaus in Kinos im deutschsprachigen Raum. Seit 2012 ermöglichen die Bayreuther Festspiele mit „Wagner im Kino“ einem breiten Publikum, ausgewählte Produktionen vom „Grünen Hügel“ auf der großen Leinwand zu erleben. Im Jubiläumsjahr 2026 – die Festspiele feiern ihr 150-jähriges Bestehen – erwartet das Kinopublikum ein außergewöhnliches Ereignis: Mit „Rienzi“ wird erstmals überhaupt eine dieser frühen Opern Wagners in Bayreuth auf die Bühne gebracht und zeitgleich live ins Kino übertragen.
Mit „Rienzi“ präsentieren die Bayreuther Festspiele im Jubiläumsjahr nicht nur eine selten gespielte Oper, sondern eröffnen zugleich neue Perspektiven auf Wagners Werk und dessen Entwicklung.
Die Übertragung findet leicht zeitversetzt zur originalen Aufführung statt und beginnt um 18 Uhr – in HD-Qualität und Dolby Surround. Wie bereits in den Vorjahren wird die Opernübertragung durch ein exklusives Vor- und Pausenprogramm ergänzt. Dieses bietet Einblicke hinter die Kulissen der Produktion, Gespräche mit Mitwirkenden sowie Eindrücke vom Festspielhügel und der Premiere. So erhalten Sie die Möglichkeit, die besondere Atmosphäre der Bayreuther Festspiele hautnah mitzuerleben!
18:00 – 17:10 Uhr Exklusives Vorprogramm
18:10 – 20:00 Uhr Erster Teil RIENZI (Ouvertüre, 1. Akt und 2. Akt)
20:00 – 2o:30 Uhr Paus
20:30 – 21:15 Uhr Zweiter Teil RIENZI (3. Akt)
21:15 – 21:45 Uhr Pause
21:45 – 22:35 Uhr Dritter Teil RIENZI (4. Akt und 5. Akt)
ca. 23:15 Uhr Ende der Übertragung
Handlung
Rom in wirren Zeiten: Die Adelsfamilien der Colonna und Orsini terrorisieren die Bevölkerung. Die Stadt ist nahezu ohne Regierung; und versinkt im Chaos; der Papst, die einzige moralisch-geistliche Autorität, befindet sich im Exil in Avignon.
Cola di Rienzi, ein päpstlicher Notar und gebildeter Literat, lehnt sich gegen die tyrannischen Adelscliquen auf, nachdem sein jüngerer Bruder brutal ermordet wurde.
Rienzi gewinnt auch zunächst die Unterstützung des römischen Volkes sowie der Kirche und wird zum Tribun ernannt. Er gewinnt Adriano, Sohn des Adligen Colonna, der Rienzis Schwester Irene liebt, zum Freund und verspricht, Rom von der Tyrannei der Adligen zu befreien und eine idealistische Republik der Freiheit, der Einheit und des Rechts zu errichten, in dem nur das Gesetz gilt, vor dem alle gleich sind. Die Colonnas und Orsinis wollen das nicht hinnehmen; ein Attentat auf Rienzi aber scheitert. Auf Drängen von Rienzis Schwester Irene und ihres Geliebten Adriano begnadigt Rienzi seine Feinde.
Die Adligen planen jedoch weiterhin seine Beseitigung und kehren mit einer Armee zurück. Rienzi führt die römischen Bürger zum Sieg – allerdings unter furchtbaren Verlusten. Sein Idealismus gerät zur Hybris, und trotz seines Sieges verliert Rienzi die Unterstützung seiner Anhänger, des Volkes und vor allem auch der Kirche. Auch Adriano wendet sich von ihm ab. Nur Rienzis Schwester steht weiterhin zu ihrem Bruder und zu dem Ideal eines neuen Rom. Beide werden im Kapitol eingeschlossen, das vom römischen Volk in Brand gesetzt wird. Auch Adriano kann sie nicht mehr retten.