Böse Weihnacht

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Der kleine Harry ist ein großer Fan des Weihnachtsmanns, bis ein Erlebnis ihn tief verstört. Jahre später arbeitet er in einer Spielzeugfabrik und ist immer noch beseelt vom Fest der Liebe. Leider hat das Ereignis in der Kindheit seine Spuren hinterlassen und Harry erklärt sich schließlich selbst zum Weihnachtsmann. Eigentlich nur Gutes im Sinne, geraten die Dinge schnell außer Kontrolle und mit ihnen Harry bzw. der Weihnachtsmann...

Im Zuge des Erfolgs von „Halloween“ und „Freitag, der 13.“ als Slasher vermarktet und mehrfach umgetitelt, entpuppt sich der Film als schwarzhumoriges Psychogramm eines Außenseiters. Aufgrund der schwierigen Produktionsgeschichte und der unangemessenen Vermarktung sollte dies die letzte Spielfilmarbeit als Regisseur für Lewis Jackson bedeuten. Erst Jahre später holte Ausnahmefilmemacher John Waters im Rahmen seiner Weihnachts-Mitternachtskino-Specials den Film und seinen Macher aus dem Schattendasein. Seitdem wird der Film regelmäßig gezeigt, oft persönlich begleitet von Lewis Jackson, der sich für sein Werk durchaus von Freuds Psychologie beeinflussen ließ und anderes im Sinn hatte als einen 08/15-Slasher.

In der Rolle des Sonderlings überzeugt der US-amerikanische Schauspieler, Maler und Autor Brandon Maggart (übrigens der Vater der Songwriterin Fiona Apple) auf ganzer Linie. Mehrere typisch US-amerikanische Weihnachtslieder sind im Film zu hören, so z.B. Winder Wonderland, Deck the Halls, Santa Claus is Coming to Town, Angels We Have Heard on High und Jingle Bells.

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