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Cruella

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Wer CRUELLA für einen Animationsfilm für Kinder hält, liegt völlig falsch. Er ist quasi ein Prequel zu dem Disney-Kinder-Klassiker 101 DALMATINER und erzählt die Vorgeschichte der Hauptfigur Cruella de Vil. Sie wird gespielt von Emma Stone, die im punkigen London der siebziger Jahre in die Modebranche einsteigt und bald zur ärgsten Konkurrentin ihrer Chefin wird.

Die ist nicht gerade ein liebenswerter Charakter. Baroness von Hellmann – deutlich an Westwood angelehnt – ist der Star der Londoner Modewelt, schrill extravagant und skrupellos, insbesondere was die Ausbeutung ihrer Mitarbeiter*innen und deren Ideen betrifft. Cruellas Mutter hatte für sie gearbeitet; bis sie eines Tages zerschellt auf den Klippen am Fuße ihres mächtigen Anwesens aufgefunden wurde. Fortan wuchs Cruella in der Obhut zweier diebischer Brüder auf und verspürt nun den Wunsch, in die Modebranche einzusteigen und das natürlich bei der Baroness, die außerdem ein mörderisches Geheimnis bezüglich der Todesumstände ihrer Mutter hütet..

Trägt die Kindheitsgeschichte deutliche Züge Charles Dickens’, und erinnert der Konkurrenzkampf an DER TEUFEL TRÄGT PRADA, so gesellt sich nun eine Kriminalgeschichte mit gelegentlichen Anleihen an “Jekyll & Hyde” hinzu, die den beiden Hauptdarstellerinnen genug Platz lassen, ihre Fehde zum Vergnügen des Zuschauers auszutragen.

Doch die heimlichen Superstars dieses Films sind die Musik, Dekors, Kostüme und vor allem die Vielfalt der Hunde, die CRUELLA insbesondere zu einem visuellen Vergnügen macht. Seine Anarchie und Boshaftigkeit ist genauso wie seine Überlänge nichts für Kinder, doch ein erwachsenes Publikum wird er mitnehmen auf eine Reise in eine fantastische Welt à la Tim Burton.