Dancing Pina

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Dancing Pina - 2022
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Im Jahr 2009 starb mit der Wuppertaler Tänzerin und Choreografin Pina Bausch gewissermaßen die Erfinderin des modernen Tanztheaters. Doch ihre Vision lebt weiter. Das von ihr gegründete und bis zu ihrem Tod geleitete Ensemble in Wuppertal tanzt nach wie vor ihre Stücke und auch viele andere Schulen und Kompanien auf der ganzen Welt beschäftigen sich mit ihrem Werk.

Da man ihren speziellen Zugang nun nicht mehr von ihr selbst lernen kann, ziehen ihre Tänzer:innen aus, um einer neuen Generation beizubringen, wie man „Pina tanzt“. Eine spannende Vermittlungsarbeit und die Gelegenheit, zu begreifen, worum es Pina Bausch eigentlich ging.

Der Film begleitet zwei beispielhafte, wenn auch vom Ausgangspunkt her völlig konträre Einstudierungen: „Iphigenie auf Tauris“ 2019 in der Dresdener Semperoper, getanzt vom dortigen klassischen Ballettensemble, und „Frühlingsopfer“ 2020 im Senegal, getanzt von den Schüler:innen eines Zentrums für traditionelle und zeitgenössische afrikanische Tänze. Die einen müssen sich erst einmal frei machen vom engen Korsett der klassischen Schule, die anderen bringen vor allem andere kulturelle Backgrounds und Vorstellungen mit, worum es in dem Stück überhaupt geht. Parallel begleiten wir beide hautnah von den ersten „Gehversuchen“ anhand alter Videoaufnahmen bis hin zu einer fertigen und ganz neuen Interpretation. Eine mitreißende, inspirierende Wiederauferstehung.

 

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