Der Frosch und das Wasser
Deutschland, Japan, Schweiz | 2025 | FSK 6

Stefan Busch ist behindert und auf Hilfe angewiesen. Er lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft, wo ihn alle Buschi nennen und träumt von Abenteuern, die hier Mangelware sind. Immerhin verspricht der geplante Gruppenausflug ein wenig Abwechslung. Und tatsächlich nimmt hier sein Leben eine schicksalhafte Wendung.
Denn als es schließlich losgehen soll, fehlt Buschi. Er hat sich kurzerhand für einen anderen Reisebus entschieden und schließt sich einer japanischen Reisegruppe an, die nach Weimar fährt. Auf diesem ungewöhnlichen Roadtrip beginnt die behutsame Freundschaft zwischen Buschi und Hideo Kitamura. Buschi, der sich sein ganzes Leben lang geweigert hat, über Sprache mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, blüht in dieser fremden Umgebung auf, und Hideo erwidert sein Freundschaftsangebot, obwohl sie kein Wort miteinander reden können. Während seine Betreuerin versucht Buschi wieder einzufangen, reist er mit den Japanern bis nach Zürich, um dort mit Hideo nach Japan zu fliegen.
Thomas Stubers Film führt zwei verlorene Seelen zusammen. Während Buschi nach einer Form von selbstbestimmtem Leben sucht, sieht der Japaner in ihm einen Ersatz für seinen verstorbenen Bruder. Er nimmt ihn mit zu sich nach Hause, stellt ihn seiner Mutter vor und ermöglicht ihm ein neues Leben in einer ganz anderen Kultur.


