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Der wilde Wald

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Der wilde Wald - 2021 poster
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„Natur Natur sein lassen“ lautet die Philosophie des Nationalparks Bayerischer Wald. Trotz eines massiven Widerstands ist diese Vision zu einem bahnbrechenden Vorzeigeprojekt geworden. Da der Mensch nicht in die Natur eingreift, wächst aus den einstigen Wirtschaftswäldern ein Urwald heran, ein einzigartiges Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt. Wie viel "wilde" Natur braucht der Mensch, um zu überleben?

Vor 50 Jahren, bei seiner Ernennung zum Nationalpark, war der Bayerische Wald der erste Nationalpark Deutschlands. Obwohl er weniger als 0,1 Prozent der Gesamtfläche umfasst, ist er Heimat für mehr als 20 Prozent der in Deutschland bekannten Arten. Der Luchs, welcher außerhalb des Parks verfolgt und getötet wird, darf im Bayerischen Wald ungestört leben. Darüber hinaus sind zwei Wolfsrudel in dem Gebiet unterwegs und der fast ausgestorbene Habichtskauz ist hier noch zu finden. Menschen aus aller Welt kommen in den Nationalpark. Sie suchen Antworten auf die Frage, warum wir mehr wilde Natur brauchen und was wir von ihr lernen können, um Wälder in Zeiten des Klimawandels auch für künftige Generationen zu bewahren.

 

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