VorschauSTART | 01.12.2022

Die stillen Trabanten

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Die stillen Trabanten - 2022
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Es sind Erinnerungen, die Sehnsüchte wecken und in der dunklen Nacht Hoffnung schenken. In dem emotionalen Episodenfilm „Die stillen Trabanten“ kämpfen sich die tiefen Wünsche dreier Menschen zwischen Dunkelheit und Morgengrauen an die Oberfläche und entfachen ein kleines Leuchtfeuer in ihren Seelen. Menschen, denen wir jeden Tag begegnen könnten, von denen wir aber nie wissen, was sie wirklich bewegt.

Es sind leise Begegnungen am Rande der Stadt, die abseits der Großstadtlichter die Schwere des Alltags für einen Moment vergessen lassen. Nacht für Nacht kehren die Unscheinbaren an die Orte ihrer Sehnsucht zurück: Imbissbesitzer Jens verliebt sich bei der nächtlichen Zigarette im Treppenhaus in seine Nachbarin Aischa, während Wachmann Erik auf seinem Routine-Rundgang durch das Ausländerwohnheim Gefühle für die junge Migrantin Marika entwickelt. Auch Reinigungskraft Christa sucht nach Ende ihrer Schicht Trost an der Seite von Friseurin Birgit. Drei Geschichten, ein gemeinsamer Wunsch: ein Funken Liebe, ein Hauch von Zuneigung und das Gefühl der Geborgenheit.

Regisseur Thomas Stuber verfilmte basierend auf Clemens Meyers gleichnamigem Erzählband „Die stillen Trabanten“ drei ausgewählte Kurzgeschichten und beweist, dass das große Glück in den kleinsten Momenten verborgen liegt. Er gibt einen bewegenden Einblick in das Leben dreier Glückssuchender, die im Schutz der Nacht neuen Antrieb zum Leben finden. Mit realistischer Härte und ungeschönter Romantik blickt er auf das einfache Leben dreier Charaktere, in denen Illusionen keinen Platz haben. Umso bewegender sind die unerwarteten Hoffnungsschimmer, die ihren ganz eigenen Eindruck im tristen Alltag hinterlassen.

Eine Momentaufnahme der Liebe, von der niemand weiß wie lange sie hält, die sich aber speist aus einem großen Verlangen, das auf eine große Einsamkeit zurückzuführen ist.

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