Elliot, der Drache
Vereinigte Staaten | 2016 | FSK 6

Disney setzt die Modernisierung seines Filmarchivs mit „Elliot, der Drache“ (das Original lief noch als „Elliot, das Schmunzelmonster“) fort. An die Stelle der verspielten Musical-Version aus den siebziger Jahren mit ihrem im besten Cartoon-Stil gezeichneten Titelhelden tritt ein starbesetztes Wildnisabenteuer, das mit einem großartig animierten Elliot, einem verheißungsvollen Nachwuchstalent und sehr viel Herz überzeugt.
Das kleine Millhaven ist ein verschlafenes Nest, in dem schon immer Geschichten über eine geheimnisvolle Kreatur existierten, die irgendwo da draußen in den Wäldern leben soll. Für den alten Mr. Meachum (Robert Redford) sind diese Erzählungen kein erdachtes Märchen. Vor vielen Jahren ist er in der Wildnis selbst jenem Geheimnis begegnet. Was er mit den eigenen Augen sah, konnte er zunächst selbst kaum glauben. Plötzlich stand ein ausgewachsener Drache vor ihm. Seitdem erzählt er den Kindern aus der Nachbarschaft, seiner Tochter Grace (Bryce Dallas Howard) und jedem, der es hören will, von seiner Begegnung. Für den 10-jährigen Pete (Oakes Fegley) dürfte das alles sehr vertraut klingen. Der Junge lebte sechs Jahre in den Wäldern, ohne Eltern, die damals bei einem Autounfall starben. Alleine war Pete in all dieser Zeit dennoch nicht. Ein grüner Drache mit Namen Elliot wurde zu seinem treuen Freund und Beschützer.


