Finding Vivian Maier

Berlinale 2014

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Finding Vivian Maier 2013 Filmposter

Eine ungewöhnliche und gleichwohl faszinierende Dokumentation gab es in diesem Jahr auf der Berlinale zu entdecken: den Panorama-Beitrag  FINDING VIVIAN MAIER von John Maloof, der quasi per Zufall eine große Fotografin des 20. Jahrhunderts entdeckte.

Maloof machte bei einer Zwangsversteigerung einen ungewöhnlichen Fund: einen Karton mit abertausenden von Bildern und unentwickelten Filmen, entdeckt auf einem Dachboden in Chicago. Die Qualität der Fotos mit Momentaufnahmen aus dem amerikanischen Alltag  der 1950er und 1960er Jahre – war so außerordentlich, dass er die Fotografin ausfindig machte. Vivian Maier starb 2009 im Alter von 83 Jahren völlig vereinsamt, ihren Lebensunterhalt hat sie als Kindermädchen verdient.

In seinem Film begibt er sich auf die Suche nach der unbekannten Fotokünstlerin und nimmt uns mit auf eine spannende Reise, die nicht nur Einblick in ein ungewöhnliches Leben, sondern auch in die amerikanische Geschichte gibt. Während eines Zeitraums von 40 Jahren machte die Street-Fotografin etwa 100.000 Aufnahmen, in der Hauptsache von Menschen und Stadtansichten.
Wer war die Person hinter der Kamera? Der Regisseur befragt Nachbarn, Arbeitgeber und andere Zeitzeugen, doch die Frau hinter der Kamera bleibt weiter verschwommen, dafür belohnt uns der Film mit einer Fülle sensationeller Aufnahmen.

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