The Lost Daughter- Frau im Dunkeln

Bestes Drehbuch, Venedig 2021

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Gerade erst als Jury-Mitglied aus Cannes zurück, stellte Schauspielerin Maggie Gyllenhaal in Venedig ihr Langspielfilm-Debüt THE LOST DAUGHTER (Netflix) als Regisseurin vor. Als Vorlage diente ihr dazu der Roman ‘La Figlia oscura’ (deutsch: Die Frau im Dunkeln) der Italienerin Elena Ferrante, der sie sich sehr verbunden fühlt.

Darin begibt sich die Endvierzigerin Leda, daheim in Amerika Literatur-Professorin, in die Ferien auf eine kleine griechische Insel im Mittelmeer. Doch statt Ruhe wird sie von einer etwas prolligen und lärmenden griechisch-amerikanischen Familie genervt. Ein Familienmitglied jedoch erregt ihre Aufmerksamkeit, eine junge Mutter, die sichtlich in ihrer Elternrolle überfordert wirkt. Das ruft Erinnerungen an ihre eigene Jugend wach, als sie sich in einer ähnlichen Situation befand und am Spagat zwischen Mutterrolle und Berufsleben verzweifelte.
Gyllenhaal wurde in Venedig mit dem Preis für das beste Drehbuch belohnt, ein vielversprechender Start in eine Regie-Karriere, zu der das illustre Ensemble, allen voran Oscar-Preisträgerin Olivia Coleman, nicht unerheblich beiträgt.

 

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