Frost ohne Schnee und Eis
Norwegen | 2026 | FSK TBA

Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen im Nordatlantik ist zum Symbol des Klimawandels geworden: Nirgendwo auf der Welt hat sich die Temperatur im letzten Jahrzehnt schneller erhöht als hier in der Arktis. Der norwegische Filmemacher Asgeir Helgestad dokumentiert in seiner eindringlichen Arbeit die dramatischen Folgen dieser Entwicklung am Beispiel einer Eisbärenmutter namens Frost.
In einer Umgebung, die sich rasant verändert, steht Frost vor der existenziellen Herausforderung, ihre Jungen großzuziehen – ohne den Schnee und das Eis, die für Eisbären überlebenswichtig sind. Mit ruhigen, oft atemberaubenden Naturaufnahmen begleitet Helgestad die Eisbärenfamilie über mehrere Jahre hinweg und lässt dabei kaum einen Kommentar aus dem Off zu Wort kommen, die Bilder sprechen für sich. So wird aus einer Tierdokumentation ein stilles, intensives Porträt einer Region im Umbruch.
FROST OHNE SCHNEE UND EIS zeigt auf berührende Weise, wie der Klimawandel nicht nur abstrakte Statistiken produziert, sondern das Leben einzelner Tiere und ganzer Arten bedroht. Helgestad gelingt es, die globale Klimakrise durch die Geschichte von Frost greifbar und emotional nachvollziehbar zu machen.


