Für immer 16
Deutschland | 2026 | FSK TBA

Ein roher, psychedelischer Fiebertraum voller Eifersucht, Underground-Kunst und einer Leiche: Mit seinem Regiedebüt verfilmt Stereo-Total-Musiker Brezel Göring lose den Roman seiner 2021 verstorbenen Partnerin Françoise Cactus, den er nach ihrem Tod im Nachlass fand.
Charlotte, Helena und Oskar waren einst die Experimentalfilmgruppe „Les Enfants Terribles“, ehe sie sich heillos zerstritten. Jahre später lädt die erfolgreiche Schauspielerin Charlotte (Lilith Stangenberg) ihre verarmten Underground-Künstlerfreunde in den Urlaub ein. Alte Wunden brechen wieder auf, als der junge Rudolph (Twiggy) in ihr Leben tritt: Alle drei verlieben sich nacheinander in ihn. Um die Freundschaft wiederzubeleben, beschließen sie, gemeinsam einen Undergroundfilm zu drehen – mit Helena (Mücke) als männermordender Serienkillerin Demenzia und Rudolph als ihren Opfern. Als Rudolph beim letzten Dreh tatsächlich tödlich verunglückt, lassen die drei die Leiche verschwinden – und finden ausgerechnet durch dieses Verbrechen zueinander zurück.
Grundlage ist ein Roman, den Françoise Cactus, Görings Partnerin bei Stereo Total, über 15 Jahre schrieb; erst nach ihrem Tod veröffentlichte Göring Auszüge daraus unter dem Titel „Oh Oh Mythomanie“. Gedreht in kurzer Zeit in Palermo, komplett auf Super 8, liefert die Band den Soundtrack – mit Françoises Gesang, der sie wie eine zusätzliche Figur präsent hält.


