Good Luck, Have Fun, Don't Die
Vereinigte Staaten, Deutschland | 2025 | FSK 16

Gore Verbinski, bekannt für seine kreativen Eskapaden, inszeniert eine herrlich absurde Reise durch Zeit und Raum. Der Mann, der die ersten drei „Fluch der Karibik“-Filme inszeniert hat, verwandelt hier ein Restaurant in ein Schlachtfeld der Emotionen, wo jeder Gast eine einzigartige Fähigkeit besitzt. Von der frustrierten Kellnerin, die das Chaos mit ihren Schimpftiraden anheizt, bis zum mürrischen Stammgast, der geheimnisvolle Hinweise gibt.
Zum 117. Mal überzieht dieser abgewrackte Typ (Sam Rockwell) nun schon die Gäste von Norm’s Diner in Los Angeles mit denselben wirren Anweisungen. Jedenfalls behauptet der Mann das und dass alle nun mit an seinem Strang ziehen müssen, um eine schlimme Zukunft zu verhindern – eine Zukunft, in der eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz kurz davor ist, die gesamte Menschheit endgültig zu versklaven. Damit erntet der Mann aus der Zukunft im Diner der Gegenwart natürlich erst mal jede Menge ungläubige Blicke von den Gästen. Dennoch scheint die letzte Messe noch nicht sofort gesungen und es besteht immerhin noch eine kleine Chance, der KI doch noch das Handwerk zu legen und den Garaus zu machen – wenn sich alle zusammen wirklich ins Zeug legen und sich dessen bewusst werden, was wirklich auf dem Spiel steht.
Über seinen Film witzelt Verbinski: „In diesem Film ist unsere Zukunft so verkorkst, dass sie uns nicht Arnold Schwarzenegger geschickt hat – sondern Sam Rockwell! Es ist, als hätte jemand gesagt: ‚Tut mir leid, alle Helden sind tot; das ist der, den wir haben‘.“


