VorschauSTART | 19.03.2026

Hola Frida

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Hola Frida - 2026
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Zwischen Biografien, Verfilmungen und den zahlreichen popkulturellen Erscheinungsformen rund um ihre Person gibt es mittlerweile auch viele Kinderbücher über Frida Kahlo. Es war daher wohl nur eine Frage der Zeit, bis ihre Geschichte auch als Animationsfilm erzählt wird. HOLA FRIDA bringt ihr ereignisreiches Leben nun einfühlsam für ein junges Publikum auf die Leinwand.

Die ältere Frida Kahlo, bereits im Rollstuhl und ihrem Lebensende nah, erinnert sich an ihre Kindheit. In einem staubigen Raum voller Erinnerungsstücke beginnen die Bilder lebendig zu werden – wer mit ihrem Werk vertraut ist, entdeckt bekannte Motive wieder.
Wir begegnen einer aufgeweckten, neugierigen Frida mit markanter Monobraue und Blumen im Haar, die durch die Straßen streift. Tiere begleiten sie, ein Motiv, das auch ihr späteres Werk prägt. In satten Farben, ornamentalen Mustern und einer deutlich an ihre Malerei angelehnten Bildsprache wird die Geschichte fest in der mexikanischen Kultur verortet. Indigene Traditionen und vorspanische Bezüge fließen ein, ohne je belehrend zu wirken.
HOLA FRIDA begegnet der Krankheit und den körperlichen Einschränkungen, die zu Fridas Kindheit gehören, behutsam. Schmerz, Mobbing und Anderssein werden nicht verharmlost, sondern in einen Prozess der Selbstermächtigung überführt. Indem Frida lernt, ihr Leid in Bilder zu verwandeln, wird Kreativität zur Antwort auf Verletzlichkeit. Darin liegt das Herzstück des Films, das den Lebenswillen und die Energie der Künstlerin spürbar macht.






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