VorschauSTART | 09.04.2026

How To Make A Killing- Todsicheres Erbe

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How to make a killing - 2026
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Erst im November lief der französische Film HOW TO MAKE A KILLING im Kino, die gleichnamige amerikanische Produktion hat damit jedoch nichts zu tun. Vielmehr wirkt sie wie eine moderne Variante des britischen Klassikers ADEL VERPFLICHTET aus dem Jahr 1949. Dort will ein armer Verwandter seine reichen Familienmitglieder beseitigen, um an das Erbe zu kommen – nichts anderes hat Glen Powell in dieser Komödie vor.

Als Becket geboren wird, wächst er in relativer Armut auf. Seine Mutter Mary, die Tochter des milliardenschweren Whitelaw Redfellow, wurde von ihrer Familie verstoßen, als sie schwanger wurde. Nach ihrem Tod ist für Becket klar: Er will das Leben führen, das ihm seiner Meinung nach zusteht. Praktisch, dass er in der Erbfolge an achter Stelle steht – es müssen also nur sieben Redfellows sterben.

Autor und Regisseur John Patton Ford interessiert sich dabei wenig für Logik oder Ungereimtheiten. So fungiert Beckets Geschichte als Rückblick: Kurz vor seiner Exekution erzählt er einem Priester, wie er in diese Lage geraten ist – und gesteht dabei Morde, für die er eigentlich gar nicht verurteilt wurde.

Glen Powell (TWISTERS) bleibt dabei gewohnt charmant, Mörder hin oder her, Margaret Qualley (THE SUBSTANCE) gibt die Femme fatale, und Ed Harris (APOLLO 13) ist ein herrlich fieser Gegenspieler. HOW TO MAKE A KILLING ist letztlich gut gute Unterhaltung.





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