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Ich hab's geschafft

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Ich hab's geschafft - 2018 Filmposter
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Der Dokumentarfilm „Ich hab’s geschafft“ lässt neun Menschen in Portrait erzählen, wie sie ihre Essstörung überwunden haben, darunter auch Schauspieler Marek Harloff und die ehemalige Bürgerschaftspräsidentin Kersten Artus. Sie berichten von ihrer ganz persönlichen Geschichte mit der Erkrankung. Offen und ehrlich sprechen sie darüber, warum sie krank geworden sind, wie sie ihre Essstörung bewältigt haben und wie es ihnen heute geht. Ihre Botschaft lautet: „Bleib dran, hol dir Hilfe, es geht!“

Die Regisseurin Shirley Hartlage will mit ihrem Film betroffenen Menschen von Essstörungen Mut machen, sich Hilfe zu suchen. Denn die Frage, ob sich Essstörungen überwinden lassen, ist eine der meistgefragten in den Beratungsgesprächen des Vereins Waage e.V., einem Fachzentrum für Essstörungen, in dem Hartlage Menschen mit Essstörungen berät. Sie weiß: „Die Frage kommt nicht nur von den Betroffenen selbst, auch Eltern, Geschwistern PartnerInnen und FreundInnen stellen diese Frage. Nicht nur Betroffene leiden an einer Essstörung, oftmals sind Angehörige mitbetroffen.“

Essstörungen gehören zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen unserer westlichen Gesellschaft. Sie beginnen meist schon im Kindheits- und Jugendalter und verlaufen sehr unterschiedlich. Eine Essstörung hat verschiedene „Gesichter“. Die bekanntesten sind die Magersucht, (Anorexia Nervosa) Bulimie (Bulimia Nervosa) oder die Binge Eating Störung, wobei Mischformen häufig sind und Übergänge zwischen den Krankheitsbildern fließend sein können.