Im Zweifel glücklich
Vereinigte Staaten | 2017 | FSK TBA

Das Streben nach Glück ist in der amerikanischen Verfassung festgeschrieben, doch was ist Glück wirklich? Erfolg im Beruf? Wohlstand? Eine Familie? Und was, wenn alte Studienfreunde viel mehr von einem oder allem besitzen? Mit diesen Fragen schlägt sich die von Ben Stiller gespielte Hauptfigur in Mike Whites „Im Zweifel glücklich“ herum, einem Film über eine Midlife-Crisis – und wie man sie überwindet.
Eigentlich geht es Brad (Ben Stiller) gut. Eigentlich. Zusammen mit seiner Frau Melanie (Jenna Fischer) lebt er in einem ordentlich großen Haus in Sacramento, nicht gerade der aufregendsten Stadt Amerikas, aber hier ist es zumindest sicher und friedlich. Brad leitet eine Non-Profit-Organisation, auch seine Frau ist im sozialen Bereich tätig. Der gemeinsame Sohn Troy (Austin Abrams) ist wohl geraten, ein guter Schüler, der Chancen hat, an der Elite-Uni Harvard angenommen zu werden. Zu diesem Zweck steht eine Reise an die Ostküste an, ein Besuch bei diversen Colleges, eine Reise, auf der Troy von seinem Vater begleitet wird, aber auch eine Reise, die für Brad Anlass ist, sein Leben Revue passieren zu lassen. Eigentlich ist dieses bislang ordentlich verlaufen, doch im Vergleich zu seinen Freunden vom College sieht sich Brad als Verlierer: Billy (Jemaine Clement) führt ein beneidenswertes Leben auf Hawaii, umgeben von Sonne und schönen Frauen und Craig (Michael Sheen) ist Erfolgsautor, Frauenschwarm und Brads einzige Hoffnung, um seinem Sohn ein Vorstellungsgespräch in Harvard zu organisieren.


