Jam

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Jam - 2018 Filmposter
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Die Absurdität der menschlichen Existenz, von Zufällen geprägt und geleitet: Das ist die Welt, in der der japanische Regisseur Sabu seine Geschichten ansiedelt. Auch sein neuer Film „Jam“ erzählt von mehreren Figuren von den Rändern der Gesellschaft, die auf lange mysteriöse Weise verbunden sind, bis sich am Ende der pointierten und originellen Geschichte ihre Wege kreuzen.

Hiroshi (Shô Aoyagi) ist Schnulzensänger, der seine überaus kitschigen Liebeslieder vor einem ausschließlich weiblichen Publikum vorträgt. Die nicht mehr ganz jungen Damen jubeln ihm dabei zu und analysieren in der anschließenden Gesprächsrunde jede Textzeile auf versteckte Implikationen. Sein größter Fan ist die 55jährige Masako (Mariko Tsutsui), die kein Konzert ihres Idols verpasst. Mit genervter Freundlichkeit nimmt Hiroshi ihre Geschenke an, würgt sogar einen Schluck Suppe runter, die sie ihm nach einem Konzert anbietet. Ein großer Fehler, denn die folgenden Magenkrämpfe setzen ihn außer Kraft. Gefesselt und geknebelt wacht er auf und findet sich in Masakos Wohnung wieder, wo er für seinen Fan ein ganz persönliches Lied schreiben soll. Takeru (Keita Machida) arbeitet als Chauffeur, macht sich jedoch vor allem Gedanken darüber, wie er drei gute Taten vollbringen kann. Die wären nämlich laut eines Wahrsagers notwendig, um seine Freundin aus dem Koma zu wecken, in dem diese liegt, nachdem sie bei einem Überfall angeschossen wurde. Und schließlich Tetsuo (Nobuyuki Suzuki), der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und nun Rache bei seinen halbstarken Ex-Freunden sucht, die ihn haben sitzen lassen.