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Kahlschlag

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Kahlschlag - 2018 Filmposter

"Kahlschlag" ist auch online verfügbar.

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Informationen

In „Kahlschlag“ fahren zwei ehemalige Freunde zu einem letzten gemeinsamen Angelausflug an den See. Frühere Wunden brechen auf und alte Gefühle kochen hoch. Dem jungen Rostocker Filmemacher Max Gleschinski gelingt mit seinem Thriller-Drama ein erstaunlich reifes, vielschichtiges Debüt. Geschickt lässt er unterschiedliche Zeitebenen kollidieren und montiert Vergangenheit und Gegenwart auf kluge Weise ineinander.

Vor 20 Jahren waren Martin (Florian Bartholomäi) und Eric (Bernhard Conrad) unzertrennlich. Als kleine Jungen angelten sie oft am Stausee und erlebten tolle Zeiten. Schon damals waren sie beide in Frenni (Maike Johanna Reuter) verliebt. Zwischen ihr und Martin hat sich schließlich die große Liebe entwickelt: Die Zwei leben ein beschauliches Leben auf dem Hof seiner Eltern. Der Kontakt mit Eric ist abgebrochen. Grund dafür war ein schweres Vergehen von Erics zu Gewalt neigendem Zwillingsbruder. Nach Jahren steht Eric eines Tages vor Martins Tür und bittet ihn um einen letzten Angelausflug. Nach anfänglichem Zögern sagt Martin zu. Während sich die Lage zwischen den Männern langsam zuspitzt, macht sich auch Frenni auf den Weg zum See. Es droht eine Eskalation der Situation. „Kahlschlag“ ist ein mit atmosphärischem Feinsinn inszeniertes Spielfilmdebüt über die Wunden der Vergangenheit, schmerzliche Liebe und soziale Schieflagen. Die Szenen am See und im Wald inszeniert Gleschinski als spannenden (Survival-)Thriller, der immer wieder von Rückblenden durchbrochen wird.