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Le Prince

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Im Frankfurter Bahnhofsviertel begegnen sich zwei Menschen, deren Lebenswelten unterschiedlicher kaum sein könnten. Monika ist Mitte vierzig und gehört als Kuratorin zur Kunst- und Kulturszene der Stadt. Als sie zufällig in eine Razzia gerät, trifft sie Joseph, einen kongolesischen Geschäftsmann. Inspiriert von der Geschichte ihrer Mutter erzählt Lisa Bierwirth in ihrem Langfilm–Regiedebüt lebensnah und präzise von den Fallstricken, aber auch dem Mut, eine Liebe im Spannungsfeld gesellschaftlicher Konventionen zu leben.

Monika ist Mitte 40 und arbeitet an der Kunsthalle in Frankfurt als Kuratorin. Als ihr Chef seinen Job wechselt, ist ihrer in Gefahr, denn ein neuer Chef wird neue Leute mitbringen. Monika greift zur Flucht nach vorn, bewirbt sich selbst auf die Stelle.
Als sie zufällig im Bahnhofsviertel in eine Razzia gerät, lernt sie Joseph kennen. Er ist Kongolese und gehört zu einer Community, der man eher misstrauisch begegnet. Doch  Monika findet Gefallen an dem gut gebauten Mann und freundet sich mit ihm an.
Fortan spielt der Film mit Klischees: Joseph macht in Import/Export, was sich irgendwie kriminell anhört, er handelt mit Diamanten, womit wir gleich Blutdiamanten assoziieren. Der Film arbeitet mit allerhand Auslassungen, nicht alles wird auserzählt, vieles weggelassen. Die Freiräume füllen nicht nur Monikas Freunde, sondern auch wir Zuschauer mit Klischees und Vorurteilen.