Les Misérables

3 Oscars 2013

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Les Misérables - 2012
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Nach der Musical-Premiere 1985 in London und nach zahlreichen Verfilmungen von Victor Hugos Buch hat Oscar-Preisträger Tom Hooper (THE KING'S SPEECH) vor zehn Jahren das Musical in epischer Länge und in Starbesetzung ins Kino gebracht. Der fast durchgängig gesungene Film begeisterte vor allem die Fans der Bühnenversion, die so gut wie ungekürzt bleibt. Jetzt kommt er neu restauriert ins Cinema.

Auch wenn die Geschichte des Stücks den meisten bekannt sein dürfte, hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung: Sträfling Jean Valjean (Hugh Jackman) saß beinahe 20 Jahre als ‚Gefangener 24601‘ im Gefängnis, weil er Brot für seine hungernde Familie stahl. Als er auf Bewährung freigelassen wird, möchte er ein neues Leben beginnen. Dazu muss er jedoch erst einmal dem Griff des unerbittlichen Inspektors Javert (Russell Crowe) entgehen, der ihm stets auf den Fersen ist und nur auf einen Fehltritt Valjeans lauert. Um die Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen, verstößt Valjean gegen seine Bewährungsauflagen: Er taucht unter und nimmt eine neue Identität an. Doch Javert ist weiterhin hinter ihm her und als sich Valjean in die in ärmlichen Verhältnissen lebende Fantine (Anne Hathaway) verliebt, kommt es zu einer tragischen Wendung…
Normalerweise wird der Filmsoundtrack für ein Musical bereits einige Monate im Voraus aufgenommen und die Schauspieler singen dann Playback während des Films. Bei LES MISÉRABLES wurden die Songs jedoch live am Set aufgenommen, damit die Schauspieler sich besser auf ihre Performance konzentrieren können und nicht nur auf die richtigen Lippenbewegungen. Überhaupt ist bemerkenswert, dass alle ihre Rollen selber singen, was der deutsche Verleih dahingehend würdigt, dass er die Songs im englischen Original belässt. Um so unverständlicher allerdings, dass die wenigen gesprochenen Passagen in der deutschen Fassung synchronisiert werden, zumal das gesprochene Wort oftmals nahtlos in das gesungene übergeht. Aus diesem Grunde zeigen wir den Film in der sogenannten Originalfassung mit deutschen Untertitel, die sich zwar nur in gesprochenen Passagen (ca. 10%) von der deutschen Fassung unterscheidet, dafür aber den Stars nicht durch einen deutschen Synchronsprecher ins Wort fällt.

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