Munch

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Munch - 2023
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Mit Der Schrei hat der norwegische Künstler Edvard Munch 1893 eines der berühmtesten Gemälde der modernen Kunstgeschichte geschaffen. In vier Episoden geht Regisseur Henrik Martin Dahlsbakken der Frage nach: Wer war Edvard Munch? 

Um zu ergründen, was den großartigen Künstler angetrieben und bewegt hat, wählt er eine sehr moderne und experimentelle filmische Form abseits von linearen Erzählstrukturen. Das unterscheidet die ungewöhnliche Filmbiografie von unzähligen Künstler:innenporträts, auch wenn MUNCH eine vordergründig konventionelle Geschichte erzählt von einem männlichen Künstler als missverstandener Außenseiter. Dahlsbakken spielt mit Bildformaten und Filmfarben. Er setzt verschiedene Schauspieler:innen ein, um Munch in vier Phasen seines Lebens zu verkörpern. Eine davon adaptiert er sogar in das gegenwärtige Berlin. Durch den offensichtlichen Inszenierungscharakter scheint der Film fast schon wie eine Analyse, — ein Prozess um das Leben des Künstlers und somit den Mann hinter den Bildern greifbar zu machen. MUNCH versucht nicht nur seine Hauptfigur zu verstehen, sondern auch dessen Verständnis von Kunst zu zeigen. Gleichzeitig wird durch die verschiedenen zeitlichen Ebenen deutlich, wie verwoben sein Leben mit der Geschichte Europas war. Der Einsatz verschiedener Ästhetiken und Zeitsprünge macht es dem Zuschauer nicht immer leicht, bringt die diversen Facetten des bedeutenden Künstlers jedoch auf intensive und erfrischende Weise zu Tage. 

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