Omen

Cannes 2023: Un certain regard

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Omen / Agure - 2023
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Informationen

Koffi kehrt mit seiner schwangeren europäischen Frau in seine Heimat, dem Kongo, zurück und wird dort mit seiner Herkunft konfrontiert. Offenbar wird er von seiner eigenen Familie als vom Teufel besessen angesehen und gerät in ein Netz aus Aberglauben und Geheimnissen, die sein Leben und das seiner Liebsten beeinflussen. Die Beziehung zu seiner Schwester Tshala, die den kollektiven Aberglauben kritisch hinterfragt, bildet einen fesselnden Kontrast zu den traditionellen Vorstellungen der Familie.

In seinem vielfach ausgezeichneten Spielfilmdebüt führt uns der Musiker, Filmemacher und Allroundkünstler Baloji auf eine eindringliche Reise in die Tiefen des kongolesischen Lebens, die sowohl fasziniert als auch verstört.

Die visuelle Gestaltung des Films ist schlichtweg atemberaubend. Baloji findet Bilder voller magischem Realismus, die den Zuschauer in eine fremde Welt entführt, in der Realität und Mythos nahtlos miteinander verschmelzen.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt von „Omen“ ist seine Fähigkeit, mit den Ängsten vor fremden Kulturen zu spielen, ohne dabei rassistisch zu sein. Baloji schafft es, einen Culture-Clash auf Augenhöhe darzustellen, fern von kultureller Aneignung oder Stereotypen. Stattdessen zeigt er die Komplexität der kongolesischen Kultur in all ihren Facetten.



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