West Side Story (1961)

10 Oscars 1961

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West Side Story - 1961
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Auf einem Broadway-Erfolgsstück basierend, das Shakespeares "Romeo und Julia" in die Jungkriminellenszene der 50er Jahre verlegt, zeigt der Film Natalie Wood und Richard Beymer als unglückselige Liebende aus verschiedenen Nachbarschaften und ethnischen Gruppen. Die echten Vorzüge des Films sind jedoch die energiegeladenen und erfindungsreichen Gesangs- und Tanznummern, die leidenschaftlichen Balladen, die stimmungsvollen Sets und einfach die Leistung der Hollywood-Talente und der Technik, die einen so bewegenden Film erschaffen haben.

Das zugrunde liegende Theaterstück begann als „East Side Story“, einer Romanze zwischen einem katholischen Jungen und einem jüdischen Mädchen. Diese Handlung wurde aber geändert, um den den puertoricanischen Einwanderungsboom in New York in den späten 40er und 50er Jahren zu thematisieren. Unter der Regie und Choreographie von Jerome Robbins, mit der Musik von Leonard Bernstein und einem Text von Stephen Sondheim, wurde es 1957 am Broadway unter dem Titel WEST SIDE STORY uraufgeführt und brachte es auf 732 Aufführungen.

Als die Mirisch Corp. es mit Natalie Wood in der Hauptrolle verfilmen wollte, bestand Robbins darauf, Regie zu führen, doch Mirisch hatte sich schon auf Robert Wise festgelegt und so blieb für Robbins nur die Choreographie der Tanzszenen.

Am Ende gewann er nicht nur 10 Oscars, sondern spielte auch 44 Mio. $ ein (was heute etwa 400 Mio. $ entsprechen würde).

 

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