Wir glauben euch

Berlinale 2025: Perspectives - Special Mention

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Wir glauben euch - 2025
Vorführungen
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  • Do.14.05.
  • Fr.15.05.
  • Sa.16.05.
  • So.17.05.
  • Mo.18.05.
  • Di.19.05.
  • Mi.20.05.
  • Do.21.05.
  • Fr.22.05.
  • Sa.23.05.
  • So.24.05.
  • Mo.25.05.
Informationen

Intensives kleines Gerichtsdrama um einen Sorgerechtsstreit, der sich immer mehr als Missbrauchsfall offenbart: stark geschrieben und gespielt, eine packende Anklage gegen eine Gesellschaft, die immer noch die Täter begünstigt.

Die vierzigjährige Alice muss sich vor Gericht verantworten, weil sie ihrem Exmann den Umgang mit ihren gemeinsamen Kindern verweigert. Die Kinder haben schon vor der Verhandlung Angst, ihm hier überhaupt zu begegnen, Alice ist der festen Überzeugung, sie vor ihm schützen zu müssen. Er hält das alles für überspannte Phantasie und wirft ihr vor, die Kinder gegen ihn aufzuhetzen. Unterstützt von ihren Anwälten breiten sie vor einer jungen Richterin die Trümmer ihrer Familie aus…

Minimalistisch konzentriert spielt sich (fast) der ganze Film im Gerichtsgebäude ab, im Wartezimmer und im Anhörungsraum, in dem wir die Verhandlung in Echtzeit miterleben. Erst sprechen die Anwälte, dann haben die Eltern Gelegenheit sich zu äußern, und so setzen sich nach und nach immer mehr Puzzleteile zusammen, die die Situation in immer neuem Licht erscheinen lassen, bis zu einem nachdenklich entlassenden Ende. Dank dieses grandiosen Drehbuchs und eines herausragenden Schauspiels (v.a. der Mutter) alles andere als trocken, sondern ein packendes Drama, das auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht.

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