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RÜCKKEHR NACH ITHAKA: Premiere im Cinema

Am 26.11.2025 war Regisseur und Produzent Uberto Pasolini zu Gast im Cinema, um seinen neuen Film RÜCKKEHR NACH ITHAKA vorzustellen. In einem ausführlichen Anschlussgespräch erzählte er, dass er bei dem Film ursprünglich gar nicht selber Regie führen wollte:

Vor dreißig Jahren hatte er die Idee, Homers Odyssee, die er seit Kindertagen liebte, neu zu verfilmen mit einem Schwerpunkt auf der Heimkehr, und bot die Regie u.a. Bernardo Bertolucci und Peter Weir an, die aus verschiedenen Gründen ablehnten. Anfang der 2010er Jahre fragte er dann auch Ralph Fiennes, der mit COROLIANUS gerade seine erste Regiearbeit absolviert hatte und mit dem er seit den frühen Neunzigern, in denen er ihn für den Film entdeckt hatte, freundschaftlich verbunden ist. Auch Fiennes lehnte ab, wollte aber gerne die Hauptrolle spielen, unter der Bedingung, dass Pasolini selber Regie führte.

Fiennes trug das Projekt auch an Kollegin Juliette Binoche heran und bald freuten sich beide darauf, dreißig Jahre nach DER ENGLISCHE PATIENT wieder gemeinsam vor der Kamera zu stehen. Pasolini widmete sich in der Zwischenzeit dem Studium wissenschaftlicher Interpretationen des 3000 Jahre alten Textes, aber auch psychologischer Interviews mit Vietnam-Veteranen aus den Siebzigern: Für ihn war klar, dass sein Film vor allem die Geschichte eines traumatisierten Kriegsheimkehrers sein würde.

Denn gerade darin bestand für ihn die zeitlose Universalität von Homer, die er dem Publikum vorführen wollte. Die wilden Abenteuer der vorangegangenen „Irrfahrten“, mit Zyklopen und Sirenen, die sonst meist im Mittelpunkt der Verfilmungen stehen, werden auch im Originaltext nur von Odysseus behauptet, darauf wies Pasolini ausdrücklich hin: Für ihn handelt die Odyssee in erste Linie von seiner Heimkehr und den damit verbundenen Schwierigkeiten.