George Lucas zum 80. GeburtstagEs war einmal vor langer Zeit...

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THX 1138 - 1971 by Lucasfilm

Der Schöpfer des Star Wars-Universums und der wirkliche Vater von Indiana Jones wurde am 14. Mai 1944 im kalifornischen Modesto geboren. Nach anfänglichen Plänen, Rennfahrer zu werden, die u.a. durch einen Unfall zunichte gemacht wurden, schrieb sich der junge Filmbegeisterte schließlich bei einer Filmhochschule ein und wurde Assistent und Freund von Francis Ford Coppola. Dieser verhalf ihm zu seinem ersten Deal mit Warner Bros. und gründete mit ihm zusammen ein eigenes kleines Filmstudio, mit dem der gerade einmal Mittzwanziger sofort seinen ersten Langfilm realisierte: THX 1138 (1971), eine minimalistisch-klaustrophobische Dystopie nach dem Vorbild von Orwells „1984“, die bei den Kritikern zwar gut ankam, an den Kinokassen jedoch floppte, weil sie für ein breites Publikum doch zu düster und zu sperrig war. Noch während der Dreharbeiten schrieb Lucas jedoch bereits an seinem zweiten Film, einer Liebeserklärung an seinen Heimatort und seine Jugend dort Anfang der Sechziger zwischen Rock‘n‘Roll und schnellen Autos: AMERICAN GRAFFITI (1973), diesmal für Universal, und diesmal klingelte auch die Kasse. Der Film wurde zum Hit und ebnete Lucas den Weg für ein etwas größer angelegtes Wunschprojekt: einen Science-Fiction-Film mit klassischen Märchenmotiven, Ritterkämpfe, Prinzessinnen und Zauberer im All – eine Idee, für die es zunächst nicht ganz einfach war, Geldgeber zu finden, mit der Lucas aber letztlich nicht weniger als das moderne Blockbuster-Kino erfand, woraufhin er sich für viele Jahre vom Regiestuhl zurückzog und sich aufs Drehbuchschreiben und Produzieren beschränkte. Doch das ist eine andere Geschichte.

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