Die Filmreihe

Federico FelliniZum 100. Geburtstag

Vorführungen

La Dolce Vita - 1960

Bis zu seinem Tod 1993 drehte Fellini 20 Filme, wovon das Souterrain-Keller-Kino sechs zeigt, die meisten neu restauriert und digitalisiert und alle im italienischen Original mit deutschen Untertiteln:

Denkt man an Fellinis Filme, eröffnet sich einem ein ganz und gar eigenes Universum, bei dem weniger die Geschichten als die Bilder haften bleiben. In ihrer traumgleichen Überhöhung der Realität erzählen sie von einer Sehnsucht nach dem Flüchtigen und Verlorengegangenen, sind von einer Üppigkeit des Ausdrucks geprägt und geben dem phantastischen und Irrationalen seinen Platz. Der 1920 geborene Federico Fellini geht nach Kindheit und Jugend in Rimini nach Rom, wo er zunächst als Karikaturist, Journalist und Gagschreiber arbeitet. Er findet Zugang zur Filmwelt und wird Drehbuchautor, unter anderem arbeitet er an Rossellinis ROMA CITTÀ APERTA und bei PAISÀ mit. Fellinis erste Liebe galt dem Zirkus und mit ihm dem Spektakel und der Bühne, dem populären Volksvergnügen, aus dem das Kino hervorging und das er in seinen Filmen immer wieder gerne beschwor. Fellinis Kino ist eine verführerische Illusionsmaschinerie. Seine ersten Filme gehen noch von neorealistischen Positionen aus, bald aber fand er zu seinem eigenen, sehr persönlichen und poetischen Erzählstil. Das dekadent-groteske, opulente Kino, in dem die Grenzen zwischen Traum und Realität durchlässig scheinen, wurde bald zu seinem Markenzeichen.

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